Im Saarland können Bürgerinnen und Bürger seit kurzem Funklöcher per Formular an die zuständige Stelle im Breitbandbüro Saar melden, wo eine zentrale Auswertung erfolgt.

Die Meldungen sollen die Netzbetreiber dann auch nutzen, um etwaige Funklöcher schließen zu können. So können die Erfahrungen der Nutzer einbezogen und die bestehenden Lücken real erfasst werden.

Das Formular, welches von der bol Behörden Online Systemhaus GmbH entwickelt wurde und über das Formularmanagementsystem des Zweckverband eGo-Saar bereit gestellt wird, erlaubt es mit Hilfe von genauer Georeferenzierung das Funkloch einzugrenzen und so direkt Kartendaten zur Verfügung zu stellen. Daneben wird mit Hilfe eines Captchas Missbrauch verhindert.

Damit die Lösung von den Nutzern auch direkt vor Ort mit dem Mobilgerät wie z.B. mit dem Handy verwendet werden kann, wird das Formular im responsive HTML-Format zur Verfügung gestellt. Das Formular lässt sich unter diesem Link aufrufen und direkt nutzen.

Dieses Thema wird in letzter Zeit immer präsenter in den Medien, da im kommenden Frühjahr die Frequenzen für den künftigen Mobilfunkstandard 5G von der Bundesregierung versteigert werden. Einige Zeitungsberichte hierzu finden Sie hier und hier .

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Zweckentfremdung

Seit Mitte Januar 2018 läuft in München die Kampagne „Raum für München“, um den Missbrauch von Wohnraum einzudämmen und so die Mietpreissteigerungen einzudämmen.

Über ein dynamisches Formular kann online gemeldet werden, wenn ein Verdacht auf Leerstand, Medizin-Tourismus, gewerbliche Nutzung o.ä. besteht. Auf Wunsch kann diese Meldung auch anonym erfolgen.

Durch diese Maßnahme hofft die Stadt zusätzlichen Wohnraum bereitstellen zu können, um so den rasanten Anstieg der Mietpreise für Privatwohnungen zu stoppen oder sogar umzukehren. Die Landeshauptstadt München nutzt die Formular-Daten, unter anderem auch um sinnvolle Routen für die Prüfer zu erstellen, die den Verdachtsfällen nachgehen.

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Mehr als 100 Meldungen sind bereits am ersten Tag eingegangen, da die Stadt das Projekt mit einer umfangreichen Medien-Kampagne und vielen Plakaten begleitet. Hier haben wir einige Medienbeispiele für Sie gesammelt:

 

Link zum Bericht vom 16.01.2018 in der BR-Rundschau

Link zum Beitrag vom 17.01.2018 in der SZ - Süddeutsche Zeitung

Link zum Onlineformular der Kampagne "Raum für München"

 

Die Landeshauptstadt München nutzt das Formular-System der bol bereits seit 2003.
Bei weiterem Interesse melden Sie sich bitte bei der bol Systemhaus. Wir können Ihnen dann die Kontaktdaten des zuständigen Mitarbeiters bei der Landeshauptstadt München weitergeben.

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Die Landeshauptstadt München nutzt seit 2015 zwei Formulare um die Meldungen für den Bewachungsdienst auf dem Oktoberfest schneller, übersichtlicher und sicherer zu machen. Über 4000 Bewacher können auf diese Weise mit allen notwendigen Unterlagen online angemeldet und so viel leichter koordiniert und überprüft werden.

Jedes Bewachungsunternehmen ist aufgrund der Oktoberfestverordnung dazu verpflichtet, das potentiell eingesetzte Personal frühzeitig an den Veranstalter zu melden. Dabei werden neben persönlichen Daten auch das Hochladen verschiedener Dokumente (eine Kopie des Passes, eine IHK-Bescheinigung, etc.) sowie ein aktuelles Lichtbild online verlangt. Die dadurch erzeugten Daten werden über die von der bol bereitgestellten Weiterverarbeitungsregeln an eine interne Fachapplikation weitergeleitet und stehen den zuständigen Sachbearbeiter/innen für die digitale Führungszeugnisbeantragung beim Bundesamt für Justiz zur Verfügung. Im Falle einer positiven Prüfung kann direkt aus der Anwendung ein fälschungssicherer Ausweis mit Bild erstellt werden, den jeder Bewacher im Einsatz immer gut sichtbar tragen muss.

Link zum Video des BR-Beitrages

Mit einem weiteren Formular müssen die Bewacher-Firmen täglich melden, welche Personen sie wann und wo auf der Wiesn einsetzen wollen. Neben der Abrechnung werden diese Daten auch genutzt, um für die Mitarbeiter des Ordnungsamts einen täglichen Ausdruck mit Daten und Bildern zu erstellen. Dadurch kann sehr leicht geprüft werden, ob alle gemeldeten Bewacher auch wirklich zugelassen sind und am richtigen Ort arbeiten.

Die Sicherheit auf dem Oktoberfest verbessert sich zum einen, weil nur noch geprüfte und geeignete Bewacher zum Einsatz kommen dürfen. Und zum anderen hat sich durch die zu tragenden Ausweise auch das Verhalten der Bewacher gegenüber den Besuchern verbessert, da sie durch die Ausweise für jedermann eindeutig identifizierbar sind.

 

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Die Landeshauptstadt München nutzt das Formular-System der bol bereits seit 2003.
Bei weiterem Interesse melden Sie sich bitte bei der bol Systemhaus. Wir können Ihnen dann die Kontaktdaten des zuständigen Mitarbeiters bei der Landeshauptstadt München weitergeben.

Seit über 10 Jahren nutzt die Landeshauptstadt München ein Online-Formular zur Bestellung von Briefwahlunterlagen durch Bürger.

Für die Bundestagswahl 2017 wurde das Formular komplett auf „Responsive Webdesign“ umgestellt. Darüber hinaus konnte das Onlineformular über den Q/R-Code auf der Wahlbenachrichtigung aufgerufen und vorbefüllt werden.

Über die letzten Wahlen zeichnet sich ein starker Trend zur bequemen Daheim-Wahl ab. Über das Online-Formular wurden innerhalb kürzester Zeit fast 400.000 Wahlunterlagen beantragt was für die hohe Akzeptanz spricht. Da zum Zeitpunkt der Wahl nicht jeder Wahlberechtigte in München war, wurden die Unterlagen in 87 verschiedene Länder weltweit versandt, was die dynamisch generierte Weltkarte verdeutlichen soll.
Dies erfolgte natürlich automatisiert in anonymisierter Form, indem ausschließlich die Städtenamen ausgelesen wurden.

Bleibt nur zu hoffen, dass auch möglichst viele Wahlunterlagen rechtzeitig den traditionellen Postweg zurück zur Auszählung vor Ort gefunden haben.

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Die Landeshauptstadt München nutzt das Formular-System der bol bereits seit 2003.
Bei weiterem Interesse melden Sie sich bitte bei der bol Systemhaus. Wir können Ihnen dann die Kontaktdaten des zuständigen Mitarbeiters bei der Landeshauptstadt München weitergeben.

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Die Stadt Bern macht einen weiteren wichtigen Schritt im Bereich E-Government. Seit 1. November 2017 können Einwohnerinnen und Einwohner verschiedene Dienstleistungen der städtischen Einwohnerdienste via Internet von zuhause aus beziehen und sparen sich so den Gang an den Schalter.

Gemäss E-Government Strategie 2013-2016 der Stadt Bern wurde eine gesamtstädtische Basisinfrastruktur geschaffen, auf welcher Online-Services angeboten werden können. Seit 1. November sind die ersten Angebote der Einwohnerkontrolle online verfügbar.

Ein Umzug innerhalb der Stadtgrenzen, die Anmeldung zum Wochenaufenthalt oder ein Wegzug von Bern können neu in wenigen Minuten per Online-Formular gemeldet werden. Auch ist es künftig möglich, Wohnsitzbescheinigungen, Niederlassungs-, Heimat- oder Interimsausweise im Internet zu bestellen sowie eine Sperrung seiner Personendaten online zu veranlassen. Allfällige Gebühren können dabei per Kreditkarte oder mittels der gängigen bargeldlosen Bezahlmöglichkeiten beglichen werden.

Mit diesem Digitalisierungsschritt erweitert die Stadt Bern ihr bestehendes Dienstleistungsangebot im Internet und bietet ihren Einwohnerinnen und Einwohnern eine bequeme Alternative zum Behördengang. Die barrierefreien Online-Dienste sind auch bequem mit mobilen Geräten benutzbar.

 

Link zum Artikel auf der Hompage der Stadt Bern