Seit über 10 Jahren nutzt die Landeshauptstadt München ein Online-Formular zur Bestellung von Briefwahlunterlagen durch Bürger.

Für die Bundestagswahl 2017 wurde das Formular komplett auf „Responsive Webdesign“ umgestellt. Darüber hinaus konnte das Onlineformular über den Q/R-Code auf der Wahlbenachrichtigung aufgerufen und vorbefüllt werden.

Über die letzten Wahlen zeichnet sich ein starker Trend zur bequemen Daheim-Wahl ab. Über das Online-Formular wurden innerhalb kürzester Zeit fast 400.000 Wahlunterlagen beantragt was für die hohe Akzeptanz spricht. Da zum Zeitpunkt der Wahl nicht jeder Wahlberechtigte in München war, wurden die Unterlagen in 87 verschiedene Länder weltweit versandt, was die dynamisch generierte Weltkarte verdeutlichen soll.
Dies erfolgte natürlich automatisiert in anonymisierter Form, indem ausschließlich die Städtenamen ausgelesen wurden.

Bleibt nur zu hoffen, dass auch möglichst viele Wahlunterlagen rechtzeitig den traditionellen Postweg zurück zur Auszählung vor Ort gefunden haben.

Weltkarte klein

Die Landeshauptstadt München nutzt das Formular-System der bol bereits seit 2003.
Bei weiterem Interesse melden Sie sich bitte bei der bol Systemhaus. Wir können Ihnen dann die Kontaktdaten des zuständigen Mitarbeiters bei der Landeshauptstadt München weitergeben.

Zweckentfremdung

Seit Mitte Januar 2018 läuft in München die Kampagne „Raum für München“, um den Missbrauch von Wohnraum einzudämmen und so die Mietpreissteigerungen einzudämmen.

Über ein dynamisches Formular kann online gemeldet werden, wenn ein Verdacht auf Leerstand, Medizin-Tourismus, gewerbliche Nutzung o.ä. besteht. Auf Wunsch kann diese Meldung auch anonym erfolgen.

Durch diese Maßnahme hofft die Stadt zusätzlichen Wohnraum bereitstellen zu können, um so den rasanten Anstieg der Mietpreise für Privatwohnungen zu stoppen oder sogar umzukehren. Die Landeshauptstadt München nutzt die Formular-Daten, unter anderem auch um sinnvolle Routen für die Prüfer zu erstellen, die den Verdachtsfällen nachgehen.

Zweckentfremdung chart

Mehr als 100 Meldungen sind bereits am ersten Tag eingegangen, da die Stadt das Projekt mit einer umfangreichen Medien-Kampagne und vielen Plakaten begleitet. Hier haben wir einige Medienbeispiele für Sie gesammelt:

 

Link zum Bericht vom 16.01.2018 in der BR-Rundschau

Link zum Beitrag vom 17.01.2018 in der SZ - Süddeutsche Zeitung

Link zum Onlineformular der Kampagne "Raum für München"

 

Die Landeshauptstadt München nutzt das Formular-System der bol bereits seit 2003.
Bei weiterem Interesse melden Sie sich bitte bei der bol Systemhaus. Wir können Ihnen dann die Kontaktdaten des zuständigen Mitarbeiters bei der Landeshauptstadt München weitergeben.

bernlogo

Die Stadt Bern macht einen weiteren wichtigen Schritt im Bereich E-Government. Seit 1. November 2017 können Einwohnerinnen und Einwohner verschiedene Dienstleistungen der städtischen Einwohnerdienste via Internet von zuhause aus beziehen und sparen sich so den Gang an den Schalter.

Gemäss E-Government Strategie 2013-2016 der Stadt Bern wurde eine gesamtstädtische Basisinfrastruktur geschaffen, auf welcher Online-Services angeboten werden können. Seit 1. November sind die ersten Angebote der Einwohnerkontrolle online verfügbar.

Ein Umzug innerhalb der Stadtgrenzen, die Anmeldung zum Wochenaufenthalt oder ein Wegzug von Bern können neu in wenigen Minuten per Online-Formular gemeldet werden. Auch ist es künftig möglich, Wohnsitzbescheinigungen, Niederlassungs-, Heimat- oder Interimsausweise im Internet zu bestellen sowie eine Sperrung seiner Personendaten online zu veranlassen. Allfällige Gebühren können dabei per Kreditkarte oder mittels der gängigen bargeldlosen Bezahlmöglichkeiten beglichen werden.

Mit diesem Digitalisierungsschritt erweitert die Stadt Bern ihr bestehendes Dienstleistungsangebot im Internet und bietet ihren Einwohnerinnen und Einwohnern eine bequeme Alternative zum Behördengang. Die barrierefreien Online-Dienste sind auch bequem mit mobilen Geräten benutzbar.

 

Link zum Artikel auf der Hompage der Stadt Bern

wiesn plakat17 klein

Die Landeshauptstadt München nutzt seit 2015 zwei Formulare um die Meldungen für den Bewachungsdienst auf dem Oktoberfest schneller, übersichtlicher und sicherer zu machen. Über 4000 Bewacher können auf diese Weise mit allen notwendigen Unterlagen online angemeldet und so viel leichter koordiniert und überprüft werden.

Jedes Bewachungsunternehmen ist aufgrund der Oktoberfestverordnung dazu verpflichtet, das potentiell eingesetzte Personal frühzeitig an den Veranstalter zu melden. Dabei werden neben persönlichen Daten auch das Hochladen verschiedener Dokumente (eine Kopie des Passes, eine IHK-Bescheinigung, etc.) sowie ein aktuelles Lichtbild online verlangt. Die dadurch erzeugten Daten werden über die von der bol bereitgestellten Weiterverarbeitungsregeln an eine interne Fachapplikation weitergeleitet und stehen den zuständigen Sachbearbeiter/innen für die digitale Führungszeugnisbeantragung beim Bundesamt für Justiz zur Verfügung. Im Falle einer positiven Prüfung kann direkt aus der Anwendung ein fälschungssicherer Ausweis mit Bild erstellt werden, den jeder Bewacher im Einsatz immer gut sichtbar tragen muss.

Link zum Video des BR-Beitrages

Mit einem weiteren Formular müssen die Bewacher-Firmen täglich melden, welche Personen sie wann und wo auf der Wiesn einsetzen wollen. Neben der Abrechnung werden diese Daten auch genutzt, um für die Mitarbeiter des Ordnungsamts einen täglichen Ausdruck mit Daten und Bildern zu erstellen. Dadurch kann sehr leicht geprüft werden, ob alle gemeldeten Bewacher auch wirklich zugelassen sind und am richtigen Ort arbeiten.

Die Sicherheit auf dem Oktoberfest verbessert sich zum einen, weil nur noch geprüfte und geeignete Bewacher zum Einsatz kommen dürfen. Und zum anderen hat sich durch die zu tragenden Ausweise auch das Verhalten der Bewacher gegenüber den Besuchern verbessert, da sie durch die Ausweise für jedermann eindeutig identifizierbar sind.

 

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Die Landeshauptstadt München nutzt das Formular-System der bol bereits seit 2003.
Bei weiterem Interesse melden Sie sich bitte bei der bol Systemhaus. Wir können Ihnen dann die Kontaktdaten des zuständigen Mitarbeiters bei der Landeshauptstadt München weitergeben.

ConSol Logo Deutsch Claim RGB mit rand mit bol

München, 14. September 2017 – Die beiden Münchener Softwarehersteller Consol und bol sind eine Partnerschaft eingegangen. Ergebnis der Kooperation ist eine E-Government-Lösung, die Behörden entscheidend entlastet und die Umsetzung digitaler Bürgerservices unterstützt.

Städte, Kommunen und öffentliche Institutionen stehen vor der Herausforderung, Anfragen von Bürgern und Gewerbetreibenden schnell und individuell zu bearbeiten. Zudem müssen sie im digitalen Zeitalter immer mehr Services online und ohne Medienbrüche bereitstellen. Eine Lösung für die Abdeckung dieser Anforderungen liefern Consol und das bol Behörden Online Systemhaus. Sie basiert auf der branchenübergreifend einsetzbaren Applikation Consol CM und der Formularmanagement-Software von bol.

Das 1998 gegründete Unternehmen bol konzipiert und vertreibt Lösungen vorwiegend für Anwender aus dem öffentlich-rechtlichen Bereich. Im Mittelpunkt des Portfolios steht eine Formularmanagement-Software, die von öffentlichen Verwaltungen jeder Größenordnung genutzt wird. Fünf Bundesländer arbeiten flächendeckend mit dem System und nutzen das bol-Formularmanagement als Basiskomponente des E-Government. Mit der Lösung können Formulare online ausgefüllt, gespeichert und versendet werden. Damit ist die Basis für medienbruchfreie Kommunikation und intelligente Bürgerservices geschaffen.

Die neue Kooperation von Consol mit bol steht im Zeichen einer weiteren Förderung des modernen E-Government. Hierzu wurde das Formularmanagement-System an Consol CM angebunden. Consol CM ist eine Lösung, die grundlegende Business-Process-Management (BPM)-, Customer-Relationship-Management (CRM)- und Case-Management-Funktionen bietet. Sie ist als Low-Code-Entwicklungsplattform realisiert, das heißt, individuelle Lösungen können auch ohne Programmierkenntnisse konzipiert werden.

Durch die Anbindung von bol an Consol CM mit den integrierten BPM-, CRM- & Case-Management-Funktionen können Behörden Online-Anträge medienbruchfrei übernehmen, individuelle Fachapplikationen erstellen sowie Implementierungen und Anpassungen schnell und ohne Development-Kenntnisse umsetzen.

Die Vorteile der Kombination von Consol CM mit der bol-Formularmanagement-Software sind weitreichend. Behörden können damit
•    die Bürgerzufriedenheit steigern
•    die Digitalisierung vorantreiben
•    den Wirtschaftsstandort stärken
•    die IT entlasten
•    die Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen fördern.

„Der Bereich öffentliche Verwaltung ist ein vertrieblicher Schwerpunkt von Consol. Es war somit eine logische Konsequenz, eine Partnerschaft mit einem in diesem Segment führenden Unternehmen einzugehen. Außerdem steht die Kooperation im Einklang mit dem beabsichtigten weiteren Ausbau unseres Partnernetzwerks rund um das Softwareprodukt Consol CM. Da die Lösung branchenübergreifend genutzt werden kann, suchen wir vor allem Partner, die Expertise in einem spezifischen Marktsegment besitzen“, erklärt Engelbert Tomes, Bereichsleiter Marketing & Sales bei Consol.