ITDZ Berlin ermöglicht elektronische Formulare für den neuen Personalausweis mit der bol

Ein zwischen dem IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) und der bol Behörden Online Systemhaus GmbH geschlossene Vertrag schafft im Bundesland Berlin die Voraussetzung für die Nutzung der Daten und Funktionen des neuen Personalausweises bei Online-Formularen. Diese Erweiterung des bestehenden Formular-Management-Systems bietet den Ämtern die Möglichkeit für einen weiteren bürgernahen Service.

Für Online-Formulare von Behörden hat die bol Systemhaus ein Modul entwickelt, mit dem alle Anträge und Formulare im Internet mit dem neuen Personalausweis verbindlich abgegeben werden können. Als einer der ersten öffentlichen IT-Dienstleister bietet das ITDZ Berlin den Ämtern des Landes,  mit der bol Lösung die Möglichkeit den neuen Personalausweis im Formularwesen einzusetzen.

Konrad Kandziora, Vorstand des ITDZ Berlin: „Mit dem erweiterten Formular-Management-System bieten wir der Berliner Verwaltung eine webbasierte und barrierefreie Möglichkeit, von den Funktionen des neuen Personalausweises zu profitieren.“

„Die Lösung der bol ist die logische Weiterentwicklung eines jeden Antragssystems“, so Dr. Fraus, Geschäftsführer der bol. „Bisher war es immer notwendig, einen Antrag auszudrucken, zu unterschreiben und an die betreffende Behörde zu senden. Dies könne nun entfallen, wenn die Funktion des neuen Personalausweises zur qualifizierten elektronischen Signatur verwendet werde“, so Dr. Fraus weiter.

Doch auch mit der eID Funktion kann die Antragstellung erleichtert werden. „Der Antragsteller kann mittels der eID Funktion auch ohne eine qualifizierte Signatur nachweisen, dass er am PC gewesen ist und seine Daten auch tatsächlich korrekt sind“, so Dr. Fraus. Ein immenser Vertrauensschutz für die Behörden.

Den aktuellen Sicherheitsbedenken sieht die bol gelassen entgegen: „Sie müssen immer die Freigabe Ihrer Daten mittels PIN bestätigen“ erklärt Dr. Fraus. „Sonst passiert gar nichts. Ihre eventuell freiwillig hinterlegten biometrischen Daten können sogar nur von besonderen Behörden, wie etwa dem Zoll, ausgelesen werden. Darüber hinaus identifiziert sich der Anbieter von Services im Zusammenhang mit dem neuen Personalsausweis durch ein Zertifikat, das der Anwender lesen und verstehen kann. Das ist im Zusammenspiel mit der PIN-Sicherung, sicherer als eine Kreditkarte“ so Dr. Fraus abschließend.

Der Nationale Normenkontrollrat hat der Bundeskanzlerin seinen Jahresbericht 2010 übergeben. Darin ist von einem Einsparpotential von über 3,5 Milliarden EUR die Rede. Diese Einspareffekte werden vor allem durch das so genannte Standardkostenmodell errechnet, welches Verwaltungsvorgänge in Abhängigkeit ihrer zeitlichen Belastung berechnet. Insbesondere auch die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) leisten hier einen erheblichen Beitrag zu Kosteneinsparungen. Im Zuge der Finanzkrise und der in der Folge auch belasteten Haushalte ist allerdings - auch dies erkennt der Normenkontrollrat an - der Bürokratieabbau von der Kür zur Pflicht geworden.

Auf dem 1. Sächsischen Formulartag in Dresden hat Patrick Brauckmann, Vertriebsleiter der bol Behörden Online Systemhaus GmbH, eine Präsentation gehalten. Thema: Vom Formular zur Transaktion. Der Vortrag zeigte auf, wie aus einem schlichten Verwaltungsvorgang tatsächlich ein bürgerfreundlicher Online-Dienst wird. Zur Präsentation geht es hier...

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Seit dem 21.06.2010 ist die bol Behörden Online Systemhaus GmbH offiziell Authorized Partner der AVIRA GmbH mit Sitz in Tettnang. Damit stellt das Münchener Unternehmen strategisch die Kompetenzen im Umfeld der Betriebssicherheit von Formularlösungen weiter heraus.

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Die Zusammenarbeit mit AVIRA beschreibt der Geschäftsführer der bol, Herr Dr. Ulrich Fraus, so: "Als Dienstleister für den öffentlichen Bereich sind Fragen der Sicherheit bei der Datenübertragung von immenser Bedeutung. Daher war es nur folgerichtig, dass wir uns einen starken Partner in diesem Bereich suchen. Die AVIRA überzeugt vor allem durch einen ressourcensparenden und dennoch starken Malware-Schutz."

Die bol Behörden Online Systemhaus GmbH liefert der öffentlichen Verwaltung seit 1998 eine Lösung zur Umsetzung medienbruchfreier Kommunikation. Grundlage hierfür ist das homogene Formular-Management-System. Öffentliche Verwaltungen aus allen Bereichen, von Bundes- über Landes- bis hin zu Kommunalverwaltungen vertrauen der seit Jahren in der Praxis erprobten Lösung. Bereits fünf Bundesländer setzen interaktive und transaktionsbasierte Online-Verfahren mit dem bol System um. Erweitert wird die Anwendung um so genannte eDienste – Online-Anwendungen nach dem Prinzip Plug-and-Play.

In diesem Kontext kommt nun die Lösung der AVIRA zum Einsatz, um den Kunden der bol einen Schutz ihrer Daten weit über das übliche Maß hinaus gewährleisten zu können. "Eine moderne Bürgerkommunikation beruht auf dem Austausch von Daten", erläutert Dr. Fraus. "Und diese müssen schließlich bestmöglich geschützt werden, nur dann werden Online-Services für Bürger auch eine hohe Akzeptanz finden". Mit der Partnerschaft zwischen AVIRA und bol rundet die bol ihr Portfolio und Leistungsangebot weiter ab. Damit steht sie der öffentlichen Verwaltung in allen Fragen des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Verfügung.

Pressekontakt: Thomas Schweizer, Marketing bol Behörden Online Systemhaus GmbH Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Mobil: 0173/3566760

Die Dienstleistungsrichtlinie trifft jede Kommune

Bereits seit 5 Monaten ist die Frist zur Umsetzung der EU-Dienstleistungrichtlinie abgelaufen und noch  immer denken viele Kommunen, dass sie nicht betroffen sind. Zur CeBIT 2010 präsentiert daher die bol Behörden Online Systemhaus GmbH einen pragmatischen, durchgängigen Ansatz, der eine kostengünstige und schnelle Umsetzung ermöglicht.

Die bol Behörden Online Systemhaus GmbH stellt auf der CeBIT in der Halle 9 am Stand C39 gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz ihre Lösung zur EU-Dienstleistungsrichtlinie vor. Dabei werden keine komplizierten Prozesse definiert oder Änderungen beim Kunden vorgenommen. Das System der bol passt sich perfekt den Gegebenheiten des Kunden an: Integriertes Formular-Management ist das Schlüsselwort. Seinen Kunden bietet die bol so die Möglichkeit, auf die Anforderungen aus der Dienstleistungsrichtlinie reagieren zu können. Der gesamte Antragsprozess wird online abgebildet, auf Wunsch auch mit einer digitalen Signatur. Damit werden Fehler während der Antragstellung vermieden, über Schnittstellen die Datenbanken und Verwaltungssysteme unterschiedlichster Behörden sofort über einen neuen Antrag informiert. Somit kann jede Kommune die Genehmigungsfiktion der EU-Dienstleistungsrichtlinie künftig einhalten. Denn: hält eine Kommune nicht eine Frist von 3 Monaten zur Bearbeitung von Anträgen ein, gilt die Genehmigung als erteilt. Und diese Regelung trifft jeden!
Mit Hilfe des Systems der bol kann nun jede Kommune gelassen in die Zukunft blicken. Das erfahrene Team von Entwicklern kann binnen weniger Wochen den gesamten Prozess und die komplette Antragstellung online bringen. Dies bedeutet für den Kunden eine geringe Investition, die in kurzer Zeit umgesetzt wird. So wird die EU-Dienstleistungsrichtlinie effizient genutzt!

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